FDP-Fraktion fordert nachhaltiges Konzept für Freibad Storchennest und setzt auf Freibad Neheim

Die FDP-Fraktion Arnsberg sieht angesichts des erheblichen Investitionsstaus von mehreren Millionen Euro beim Freibad Storchennest dringenden Handlungsbedarf. Angesichts der extrem prekären Haushaltssituation der Stadt Arnsberg ist eine solch hohe Summe aus Sicht der FDP nicht zu rechtfertigen. Die Liberalen sprechen sich daher gegen eine reine Sanierung des Freibads Storchennest aus und fordern stattdessen die Erarbeitung eines alternativen Nutzungskonzepts für das Areal, das langfristig tragfähig ist und sozialen Mehrwert für den Stadtteil schafft.

„Ein Weiterbetrieb des Freibads Storchennest in seiner bisherigen Form ist wirtschaftlich und haushaltstechnisch nicht zu verantworten. Wir brauchen ein neues, nachhaltiges Nutzungskonzept, das auch zukünftig einen Mehrwert für die Menschen in Gierskämpen bietet“, betont Daniel Wagner für die FDP-Fraktion.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die FDP nachdrücklich die umfassende Sanierung und Attraktivierung des Freibads Neheim. Dieses soll mit zusätzlichen Investitionen von rund 2,35 Millionen Euro modernisiert und für Familien noch attraktiver und sicherer gestaltet werden. Ein erklärtes Ziel der Liberalen ist dabei, die Besucherzahlen von aktuell 27.000 auf mindestens 50.000 jährlich zu steigern. Um dies zu erreichen, fordert die FDP unter anderem eine verbesserte Anbindung des Freibads Neheim an Alt-Arnsberg durch einen Shuttle-Bus-Service während der Sommerferien sowie, falls nötig, einen ehrenamtlichen Ordnungsdienst zur Erhöhung der Sicherheit.

„Gerade wegen der finanziellen Engpässe müssen wir jetzt die richtigen Prioritäten setzen: Das Freibad Neheim sollte zukünftig als zentrales Freibad unserer Stadt gestärkt werden, während das Freibad Storchennest eine alternative Nutzung erfährt, die sozial sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist“, erläutert das Ratsmitglied Christine Becker abschließend.